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Headline MarkierungHolzboden Qualitätskriterien

Qualitätskriterien für Parkett & Holzböden

Grundsätzlich müssen Holzböden sorgfältig verarbeitet sein.

Das Holz muss genug Zeit zum Trocknen haben, damit es bei normalen Feuchtigkeitsschwankungen ruhig liegen bleibt und nicht schon verzogen aus der Packung kommt.
Nut und Feder müssen sorgfältig gefräst werden, damit eine fugenfreie Verlegung möglich ist.
Bei Fertigparkett ist wichtig, dass die Deckschicht und die Trägerschichten gut miteinander verleimt sind, ansonsten kann es zu Deckschichtablösung kommen.

Man kann davon ausgehen, dass diese grundlegenden Qualitätsanforderungen von den renommierten Parkettherstellern erfüllt werden.

Darüber hinaus gibt es weitere Qualitätsmerkmale, die beim Parkettkauf oder Holzbodenkauf eine Rolle spielen.

Herkunft

Wir führen nur Parkett, bei dem das Holz aus verantwortungsvoller Holzwirtschaft stammt und hohe Standards für die Schadstoffabgabe an die Raumluft eingehalten werden

Wir führen nur europäisches Parkett.
Uns ist es wichtig, dass die Produktionsbedingungen zuverlässig überwacht werden können und die verwendeten Klebstoffe transparent nachgewiesen werden.
Nur so können wir garantieren, dass unsere Holzböden eine lange Lebensdauer haben und den geltenden Normen entsprechen.

naturplus - Zertifizierung

Die Böden der Firma Berg & Berg tragen das Siegel "naturplus" für gesunde Raumluft.

Bei natureplus werden alle Kriterien für die verschiedenen Bauteile transparent veröffentlicht und besonders strenge Maßstäbe angelegt.

Sortierungen: Rustikal, Natur, Auslese

Eiche Parkett der Opitk

Holzböden gibt es in verschiedenen Sortierungen.
Drei verschiedene Sortierungen von Parkett sind für die meisten Hersteller der Standard. Die Parkett Sortierungen sind keine Qualitätskriterien im Sinne von gut oder schlecht. Hier kommt es nur darauf an, was dem Kunden / der Kundin persönlich gefällt.

Sortierungskriterien sind:

  • Anzahl und Durchmesser der Aststellen
  • Gesunde Äste oder gespachtelte Äste
  • Einheitlichkeit des Farbenspiels (Rotkern, Braunkern, Splint, Markstreifen)

Bei einem Holzboden, der deutliche Aststellen enthält, handelt es sich um die rustikale Sortierung.
Bei den Aststellen wird danach unterschieden, ob die Äste "gesundastig" sind, oder ob ausgebrochene Äste mit Spachtelmasse aufgefüllt werden.

Ein Holzboden, der keine Aststellen enthält ist eine Premiumsortierung. Der Kompromiss zwischen beidem ist die mittlere Sortierung, die einen Ausgleich zwischen Natürlichkeit und Einheitlichkeit sucht.

Der persönliche Geschmack entscheidet

Schauen Sie sich am besten die Mustertafeln in unserer Ausstellung an, um festzustellen, was Ihrem persönlichen Geschmack entspricht.

Die Holzböden des schwedischen Fertigparkettherstellers Berg & Berg sind grundsätzlich rustikal, was dem Lebensgefühl und der rauheren Landschaft Schwedens sehr gut entspricht.

Die Firma Hain zeichnet sich durch vielfältige Farboberflächen aus, die dezent sind und durch ihre Stilsicherheit gefallen.

Ein ausgefalleneres Qualitätskriterium sind bearbeitete Oberflächen.
Oberflächenbearbeitungen sind gebürstete Oberflächen, handbearbeitete Fasen, künstlich gealterte geflammte Hölzer, Wurmstichimitationen usw.
Um zwei Beispiele zu nennen:

Die Diele "Rosental": Angeräuchert, gelaugt und historisch-mittelalterlich bearbeitete Oberfläche, farbgeölt.

oder "Luftgetrocknet": Natürlich getrocknetes Eichenholz mit allen Spuren des Schnitts, vertieften und erhabenen Holzmerkmalen, gebürstet.

Hierzu gehört auch, dass die Dielen in unterschiedlichen Breiten angeboten werden.

Wir sich für Oberflächenbearbeitungen interessiert, findet im Sortiment der Edeldielenmanufaktur sicher lohnende Anschauungsobjekte.

Dicke der Nutzschicht

Parkett als Zweischichtparkett, Nutzschicht und Mittellage

Die Dicke der Nutzschicht sorgt für die Stabilität des Holzbodens und sollte aus diesem Grund nicht zu dünn sein.

Vor einigen Jahren war es noch selbstverständlich, eine dickere Nutzschicht zu empfehlen, damit man den Holzboden im Falle einer Sanierung abschleifen kann:

Beim Parkett abschleifen wird etwa 0,5 mm bis 1 mm von dem Parkett abgetragen.
Geht man davon aus, dass der Holzboiden mindestens 2 mm Nutzschicht haben muss, um stabil zu sein, bestimmt die Dicke der Nutzschicht, wie oft der Boden abgeschliffen werden kann und wie hoch seine Lebensdauer ist.

Andererseits gibt es bei hochwertigem Parkett aufwändige Designoberflächen, die nur im Werk hergestellt werden können. Wenn so ein Boden abgeschliffen wird, erhält man "Eiche farblos geölt", also den klassischen Eicheboden.

Nur mit Einschränkungen kann ein Holzboden nach dem Verlegen gebürstet werden. Dafür bietet die Firma Bona Edelstahlbürsten an, die an die Bona Einscheibenschleifgeräte montiert werden können.

Designoberflächen bei Holzböden erhalten

Um die Oberfläche zu erhalten, müssen Designböden aus Holz je nach Beanspruchung einmal bis zweimal pro Jahr mit einem Holzpflegeöl nachgeölt werden. Dadurch wird nur das Pflegeöl durch die Nutzung abgetragen und das farbige Öl der Designoberfläche bleibt erhalten.

Das Material der Mittellage

Parkett: Zweischichtparkett von hinten, Mittellage

Das Material der Mittellage hat einen wichtigen Einfluss auf das Schwundverhalten von Parkett.

Mittellage aus echtem Holz

Die Parkett Mittellage besteht bei gutem Parkett aus Holz, in der Regel Fichte.

Bei günstigem Parkett besteht die Trägerschicht aus Holzfaserplatten. Diese hoch verdichteten Holzfaserplatten (HDF) dünsten Weichmacher aus und sind nicht stabil.

Mittellage und Gegenzug aus Edelholz

Amashaufer Bergland überzeugt durch den hohen Anspruch an die Qualität der Mittelschicht und Gegenzugschicht: Bei Parkett von Bergland sind alle drei Parkettschichten aus dem selben Holz.
Unsere Erfahrung zeigt, dass die Holzböden der Firma Amashaufer Bergland sehr ruhig liegen und kaum Schwund zeigen. Die Fugen zwischen den Holzdielen bleiben extrem klein.
Aus diesem Grund kann Amashaufer Bergland die Holzdielen auch komplett ohne Fase anbieten.

Zeitpunkt der Holzernte

Zeitpunkt des Baumschnitts:
Untersuchungen zeigen, dass das Holz von Bäumen, die währende ihrer biologischen Ruhephase im Herbst und Winter geschnitten werden, schwächer auf Temperaturschwankungen und Luftfeuchtigkeitschwankungen reagiert.

Einfluss der Mondphase:
Außerdem kann nachgewiesen werden, dass Bäume bei zunehmendem Mond anschwellen und bei abnehmendem Mond dünner werden.
Dieser Effekt ist auf die Anziehungskräfte des Mondes zurückzuführen, der dazu führt, dass der Baum bei Vollmond mehr Wasser aufnimmt.

Das Holz eines Baumes, der bei Neumond gefällt wird, wenn weniger Wasser im Holz ist, ist dichter und damit stabiler. Es reagiert damit ebenfalls viel geringer auf Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen.

Langsame Trocknung des Holzes

Langsam getrocknetes Holz baut deutlich weniger Spannungen auf als Holz, das in Trockenkammern schnell entfeuchtet wird. 
Langsam und natürlich getrocknetes Holz liegt viel ruhiger und eigenet sich für Holzböden oder als Balken in Holzhäusern hervorragend.

Holzböden, die bei Neumond geschnitten werden und langsam luftgetrocknet werden, werden von THOMA Holzhaus100 vertrieben.